Cederic Kargon
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Im RPG
BiographieCharakterZielstrebig, jähzornig, ungeduldig, rebellisch, charmant, gerissen AussehenCederic hat längere braune Haare, keinen Bart und auffallend graue Augen. Er ist 1.85m groß und besitzt einen athletischen Körperbau. Besonders markant ist eine kleine Narbe, die seine linke Augenbraue teilt. Abgesehen davon ist er ein außerordentlich attraktiver junger Mann. Stärken
Schwächen
GeschichteDie leiblichen Eltern von Cederic Kargon sind ihm bis dato nicht bekannt. Schon als kleines Kind wurde er in die Obhut eines geschäftstüchtigen Schneiderehepaares in einem größeren Dorf nahe Ebou Dar gegeben. Durch die steigende Armut im Rahad traf dieses Schicksal nicht nur Cederic. Viele Mütter versuchten zu der Zeit verzweifelt ihre Neugeborenen an einkommensstärkere Familien abzugeben, um sie vor dem Hungertod zu bewahren. Bereits mit sechs Jahren wurde Cederic in die Kunst des Schneiderns eingeführt, in der Hoffnung das Geschäft am Laufen zu halten. Doch es zeigte sich nach einiger Zeit, dass er für diesen Beruf nicht geschaffen war. Seine Gedanken waren eher bei den heißblütigen Zweikämpfen im Dorf, den vorbeiziehenden Söldnern und dem Wunsch, selbst einmal Anführer eines großen Kriegsheeres zu werden. So wuchs der Unmut seiner Zieheltern, die in dem Jungen einen Nachfolger ihrer Schneiderei sehen wollten. Sein Jähzorn und seine rebellische Art veranlassten ihn mit vierzehn Jahren das Dorf zu verlassen – ohne Abschiedsbrief an seine Zieheltern, die sowieso mit dem Gedanken spielten, ihn fort zuschicken. Denn ein Junge der kein Interesse für ihr Handwerk zeigte und zudem verpflegt werden musste, war schlecht fürs Geschäft. So geschah es, dass Cederic, in der Hoffnung die Kampfkunst zu erlernen, in die Hauptstadt Ebou Dar reiste. Doch das Leben in einer Großstadt war bei weitem nicht so einfach, wie er dachte. Das wenige Geld, dass er von der Schneiderei mitgehen hat lassen, war schnell aufgebraucht und Arbeitsstellen in der Stadt waren rar. Wie das Schicksal so wollte, führte es ihn wieder dort zurück, wo er vermeintlich geboren worden war: In den Rahad. Schon bald befand er sich in der Gesellschaft von zwielichtigen Gestalten, die ihn zum Stehlen und Betrügen verführten. Zumindest konnte er mit dem Diebesgut sein Überleben sichern. Mit fünfzehn Jahren besuchte Cederic eine noble Schenke außerhalb des Armenviertels, um sich Geld für die weiteren Monate zu ergaunern. Viele der Kaufleute die dort abstiegen waren sehr leicht zu bestehlen sobald sie genügend getrunken hatten. Sein auserkorenes Opfer, eine ältere Geschäftsfrau, war gerade ins Gespräch vertieft, als seine Finger flink in ihren Lederbeutel griffen, um sich an ihrem Gold zu bereichern. Dies blieb jedoch nicht unbeobachtet, denn der Wirt des Hauses hatte ein besonders gewissenhaftes Auge auf seine Gäste. Die Bestrafung auf Diebstahl war alles andere als harmlos. Cederic wurde von den Türstehern in den Hinterhof gezerrt, wo man auf ihn hart einprügelte. Es geschah in jenem Moment, als der Junge blutüberströmt und halb bewusstlos am Boden lag, dass wie aus dem Nichts ein Schatten auftauchte und die beiden Türsteher von ihrem weiteren, vermutlich tödlichen Treiben abhielt. Von Erzählungen konnte Cederic natürlich sofort die Gestalt mit ihrem farbverändernden Umhang zuordnen. Ein Gaidin hatte soeben sein Leben gerettet, auch wenn er die Gründe für diese Tat bis heute nicht erfahren hat. Von dem Wunsch beseelt, selbst eines Tages ein siegreicher Kämpfer zu werden, erkundigte er sich bei dem Gaidin nach der Ausbildung in der Weißen Burg. Die Begeisterung des Behüters ermutigte Cederic und so führte er den Jungen in jene Schenke, in die er mit seiner Aes Sedai abgestiegen war. Das erste was dem Jungen bei der Begegnung mit der Aes Sedai auffiel, war ihr junges und gleichzeitig auch zeitloses Gesicht. Die große schlanke Frau trug ein eng anliegendes Kleid aus grauem Brokat und ihr gelocktes schwarzes Haar war mit einer Spange nach hinten gesteckt. Ihre stechenden blauen Augen schätzten Cederic berechnend ab. Der Junge erfuhr, dass die beiden ihre Angelegenheiten in der Stadt vor kurzem beendet hatten und für die Rückkehr in die Weißen Burg bereit waren. Ein langes Gespräch zwischen Aes Sedai und Behüter waren notwendig, um schlussendlich Cederic mit auf den Weg zu nehmen. Nach dem Aufbruch rechnete der Junge mit einer Wegzeit von mehr als fünf Wochen, doch er sollte sich täuschen. Zum ersten Mal in seinem Leben sah Cederic wozu Aes Sedai im Stande waren, als sich mitten in der Luft, nahe am Stadtrand ein Portal öffnete und den Blick auf ein riesige weiße Stadt freigab. In Sekunden reisten sie nach Tar Valon – und es erfüllte ihn mit Unbehagen. Nun war er seinem Wunsch ein Kämpfer zu werden so nahe wie noch nie. Kurz nach seiner Ankunft in der Weißen Burg unterzog man ihn routinemäßig dem Test, ob er die Macht lenken könne. Aes Sedai waren sehr berechnend. Sie wollten auf keinen Fall, dass ihnen ein potenzielles Machttalent durch die Finger ging. Dazu wurde er in einen der Burghöfe gerufen, wo ihn ein männlicher Aes Sedai testete. Die starke Resonanz, die von Cederic ausging war unverkennbar. Sein Traum zerplatzte für ihn in jenem Moment, als ihn der Machtlenker auf sein Potenzial hinwies und ihm somit den Weg eines Behüters versperrte. Cederic sah im Lenken der Einen Macht nicht die Chance seine Ziele zu erreichen. Doch auch seine ablehnende Einstellung gegenüber der Macht half nichts und so wurde er Novize der Weißen Burg – ob er wollte oder nicht. Der Beginn seiner Novizenzeit war geprägt von einigen Fluchtversuchen und Trotzreaktionen. Doch die Weiße Burg ließ nichts ungestraft und so führten immer härter werdende Bestrafungsmethoden zu einer Toleranz der Situation. Seine Ansichten änderten sich erst mit dem Unterricht, den Novizen außerhalb ihrer Arbeitszeiten besuchen müssen. Die politische und geschichtliche Bildung zeigten ihm ein Weltbild auf, dass er zuvor nicht kannte. Er begriff, dass er, wenn er jemals Aes Sedai werden würde, das Weltgeschehen zu seinen Gunsten beeinflussen und vielleicht sogar an Schlachten teilnehmen konnte. Cederic Kargon war seither von dieser neuen Vorstellung besessen. Eines Tages würde er in einer gewaltigen Schlacht kämpfen, auch wenn er notfalls für solch eine sorgen musste... RPGsModeriertes RPGFreies RPG |
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