Farlam Maldobar
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Sonstiges
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Im RPG
BiographieCharakterFarlam ist ein stiller, zurückhaltender Mann. Er schweigt lieber und folgt einer Anweisung, als dass er anfängt zu diskutieren. Voraussetzung hierbei ist, dass er die Anweisung auch für richtig hält. Daneben hält er es für klüger, Leben zu erhalten, als Leben zu schnell zu vernichten, wodurch er schon in Gefahrenlagen gekommen ist. AussehenFarlam ist etwa eine Spanne, einen Fuß und eine Hand groß und schlank. Er hat eine seltene Kombination aus blauen Augen und braunen Haaren und trägt einen Vollbart. Dieser verdeckt eine lange Narbe, die vom linken Ohr bis an die linke Seite des Kinns reicht und etwa eine Hand lang ist. Stärken
Schwächen
GeschichteFarlam kam als Sohn eines kleinen Händlers und dessen Frau, die sich mit der Pflege von alten Menschen beschäftigte, in einem kleinen murandianischen Ort nahe der Grenze zu Illian zur Welt. Seine Kindheit war schnell unbeschwert, da ein kleiner wirtschaftlicher Erfolg seines Vaters der Familie einen gewissen Wohlstand eingebracht hatte. Zu dieser Zeit konnte es sich die Familie sogar leisten, Farlam und seine zwei Brüder zu einem Schwertkämpfer in die Ausbildung zu geben. Leider starb Farlams Vater als Farlam 15 war, so dass er und sein älterer Bruder die Geschäfte des Vaters übernehmen mussten. Vollkommen unerfahren fiel sein älterer Bruder auf einen zwielichtigen Händler herein, der schlechte Ware zu einem viel zu hohen Preis verkaufte. So verarmte die Familie. Weil seine Mutter noch zwei Schwestern und den jüngeren Bruder zu versorgen hatte, schickte sie ihre älteren Jungen – ausgerüstet mit Pfeil und Bogen – zu einem seit langer Zeit mit der Familie befreundeten Unternehmer, der Wachen für fahrende Händler vermittelte. Nach einem Engagement bei einen Händler aus Murandy, der überwiegend kleinere Dörfer in der Umgebung Lugards versorgte und eigentlich keinen Schutz für seine Waren brauchte, bekam Farlam eine Anstellung bei dem Händler Wondel, der regelmäßig die Strecke zwischen Arad Doman und Illian bediente, und sein Bruder kam zu einem Kaufmann, der Tear mit Feuerwerk aus Tanchico belieferte. Wondel konnte den inzwischen recht erfahrenen Bogenschützen zwar gebrauchen, freute sich aber darüber, dass Farlam auch sehr geschickt mit einer Keule umgehen konnte. Nach einem Gefecht mit Trollocs, bei dem Wondel um ein Haar von einem Trolloc getötet worden war, überreichte sein Arbeitgeber Farlam eine mit Stacheln bewehrte Keule. So drückte er seinen Dank aus, dass der nunmehr 19jährige zwei der acht Trollocs getötet und dabei das Leben des Händlers gerettet hatte. Farlam blieb noch 5 Jahre bei Wondel, ehe dieser bei einem Überfall durch eine ganze Faust Trollocs, die durch einige Schattenfreunde unterstützt wurden, ums Leben kam. Farlam rettete sich am Kopf verletzt durch eine List gemeinsam mit drei anderen Helfern Wondels – einem Schreiber und zwei Fahrern – und überbrachte Wondels Frau die traurige Nachricht und die verbliebenen Wagen und Güter. Als Dank für seine Mühen und Entschädigung für die Narbe, die nun sein Gesicht zierte, durfte Farlam ein Schwert behalten, das Wondel zu seinen Lebzeiten getragen hatte. Nach dem folgenden halben Jahr fand Farlam keine Arbeit und musste sich durch das Land betteln. Sein einziger Zeitvertreib bestand im Üben im gleichzeitigen Umgang mit Keule und Schwert und im Lesen von Spuren. Als er gerade eine seiner Übungsstunden absolvierte, hörte er Kampfgeräusche in der Nähe und schlich sich an. Eine Gruppe von Händlern, die zusammen 30 Wächter gehabt hatten, waren von Trollocs überfallen worden, die von einem Myrddraal angeführt wurden. Inzwischen kämpften nur noch zwölf der Wächter und sogar Kutscher und Ladehelfer wehrten sich mit Peitschen und kleinen Armbrüsten von den Wagen aus gegen die überlegene Gruppe von Trollocs. Schnell legte Farlam seine Nahkampfwaffen beiseite und machte seinen Bogen fertig. Drei Trollocs waren gestorben, bevor der Myrddraal den im Rücken befindlichen Feind bemerkte und sich diesem zuwandte. Zwar konnte Farlam noch zwei Pfeile absenden, musste dann aber seine Nahkampfwaffen aufnehmen, weil der von den Treffern nahezu unbeeindruckte Myrddraal schon zu nahe war. In einem erbitternden Kampf, in dem Farlam alles Geschick brauchte, dass er sich bei seinem Trainer und in seiner Zeit bei Wondel angeeignet hatte, hatte der Myrddraal sogar zeitweilig die Oberhand, konnte sich aber letztlich nicht durchsetzen. Mit ihm starben fast alle Trollocs. Dennoch hatten nur fünf der Wächter überlebt, mehr als die Hälfte der Wagen war in Flammen aufgegangen und zwei Kaufleute betrauerten ihre acht Kollegen und 31 Mitarbeiter. Dankbar nahmen sie Farlams Hilfe an, sie zum nächsten Ort zu geleiten. Aus diesem Angebot wurden fast zehn Jahre, in denen Farlam weite Teile der zugänglichen Welt kennen lernte und dabei sogar auf Aiel und Ogier traf. Von seinem Sold kaufte sich Farlam in der Mitte seiner Anstellungszeit einen Streitkolben, der die doch sehr abgenutzte Keule ersetzte. Zwar war er auf seinem Weg nicht wohlhabend geworden, hatte aber doch hin und wieder kleine Summen beiseite legen können, die er in unregelmäßigen Abständen seiner Familie schickte. Er konnte sogar ein Mal seine Geschwister besuchen. Dabei stellte er fest, dass sein Leben sich weit von dem seiner Schwestern und seines jüngeren Bruders entfernt hatte. Niemals waren diese in Situationen gekommen, die für ihn inzwischen alltäglich waren. Nur mit seinem älteren Bruder, den er hin und wieder traf, hielt er einen unbeschwerten Kontakt. Mehrmals war Farlam auf seinen Reisen mit Aes Sedai zusammengetroffen, die oft von Ihren Behütern bzw. Behüterinnen begleitet worden waren. Aus vielen Gesprächen, die er mit diesen Männern und Frauen geführt hatte, hatte sich ein Bild von der Weißen Burg entwickelt. Nachdem eine neue Anstellung nicht in Sicht war, als sein Arbeitgeber seine Kaufmannstätigkeit aufgab, machte er sich zur Burg auf, um zu prüfen, ob sein Bild der Burg richtig war. RPGsModeriertes RPGFreies RPG |
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